Ein Nachmittag mit Kellan Lutz

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© Ascot Elite Entertainment Group

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Wer steht schon gern morgens um 6:48 Uhr auf dem Kölner Bahnhof, um mit dem Zug nach Berlin zu reisen?! Wir! Denn dort wartete ein besonderer Interview-Gast auf uns. Kein geringerer als Kellan Lutz hat sich bei seinem Besuch in Deutschland Zeit genommen, ein Interview mit Vertretern einiger großer deutschsprachiger Fanseiten zu führen.

In Berlin angekommen, besuchten wir erst einmal ein weltberühmtes Kaffeehaus, in dem wir schon 2009 ein kleines Usertreffen zum “Twilight” Fanevent veranstaltet haben.
Danach ging es ins Hotel, in dem das Interview stattfinden sollte und wir schon von Mona erwartet wurden.
Nach einer netten Unterhaltung und lustigen Anekdoten aus dem Leben einer Journalistin – was die Nervosität jedoch in keinster Weise abflachen ließ – machten wir uns auf den Weg ins Hotelzimmer zum Interview-Check In.
Hier hieß es nun noch einmal warten und wir konnten bereits hin und wieder Kellan aus dem Zimmer gegenüber reden hören. Und es schien uns, dass er gut gelaunt sei. Kurz nach 15:30 Uhr ging es mit den Vertretern der anderen Fanseiten, die ebenfalls vor Ort waren, ins Hotelzimmer, in dem uns Kellan bereits erwartete.

Charmant begrüßte er uns mit einem warmen Händedruck und fragte jeden nach seinem Namen.
An der Stelle sei gesagt, dass er auf den Bilden wesentlich kräftiger wirkt und man sich immer denkt „Wow, was für ein Kerl“, in Natura aber ein ganz normaler junger Mann ist, der offensichtlich gerne Sport treibt.
Nach dem Vorstellen setzten wir uns alle zusammen an einen runden Tisch. Und Kellan – ganz Gentleman – fragte, ob wir etwas trinken möchten.
Durch einen glücklichen Zufall konnte Sannie (AnnCullen) ebenfalls am Interview teilnehmen und betrat wenig später das Zimmer. Sofort stand Kellan auf und begrüßte sie nachträglich, wie auch uns schon zuvor.

Mona stellte die erste Frage: Ob Kellan schon einmal in Deutschland gewesen sei. Er sagte, dass er das erste Mal in Berlin sei und schon einige Touristenattraktionen besucht habe, wie zum Beispiel die Reste der Berliner Mauer und Schloss Sanssouci in Potsdam. Auch habe er sich an den Besichtigungsorten via Audioplayer Hintergrundinformationen zu den Stätten angehört, (was sehr interessant gewesen sei). Aufgrund seiner Affinität für Technik habe er ein wenig mit den Geräten herumgespielt und dabei aus Versehen die deutsche Tonspur eingeschaltet. Ein paar Wörter habe er verstehen können, da er selbst deutsche Wurzeln habe.

Auf die Frage, was Kellan gern einmal seine Fans fragen würde, erzählte er, dass er sich für viele Charity-Projekte engagiere und ihm dies sehr wichtig sei. Durch diese Arbeit treffe er auf sehr viele Menschen jeden Alters und es mache ihm Spaß, mit ihnen zusammen Zeit zu verbringen und sich auszutauschen. So sagte er auch, dass er sich viel für Projekte, Kinder betreffend, engagiere und dass ihm dies besonders am Herzen liege: „Kinder sind unsere Zukunft“.
Des Weiteren sei er sehr an seinen Fans interessiert und daher nutze er das Social Network Medium Twitter (@kellanlutz), um mit ihnen zu kommunizieren. So erfahre er auch, wofür sich seine Fans aus den verschiedenen Kulturen interessieren.

Danach folgte eine Frage zur Zusammenarbeit mit PETA und seinen Hunden. Kellan verstand jedoch „Peter“ und fragte sich, was er und Peter mit seinen Hunden zu tun haben könnten. Es klärte sich aber schnell, dass die Organisation PETA gemeint war. Bevor Kellan sich der Beantwortung der Frage widmete, scherzte er bezogen auf Peter Facinelli, dass es ein strenges Geheimnis sei, was Peter und er mit seinen Hunden treiben würden. Man kann sich die Lacher im Zimmer vorstellen!
Zu PETA selbst sagte er, dass es jedem selbst überlassen sei, woher jemand sein Tier beziehe, er aber Adoption befürworte. Es gäbe sehr viele zurückgelassene Tiere, die sich freuen würden, ein neues Zuhause zu bekommen. Daraus würden sich seiner Meinung nach die besten Freundschaften entwickeln, da die Tiere sehr dankbar seien, dass sie eine zweite Chance bekämen. So erzählte er auch von seiner Hündin Kola, die er aus einem Tierheim heraus adoptiert hat. Und obwohl er sehr gern seiner Arbeit nachgehe und diesbezüglich auch dankbar sei, dass er dadurch die Möglichkeit habe, sich die Welt anschauen zu können, freue er sich jedes Mal, wieder nach Hause zu kommen und mit Kola zu kuscheln. Als Wiedergutmachung für sein Fern sein dürfe sie dann auch immer mit zu ihm ins Bett. Sie sei eben ein Mädchen – sehr lieb, aber sie könne auch „angepisst“ sein, wenn er länger verreist gewesen sei.
Bezugnehmend auf seine Tierliebe wurde er gefragt, ob er sich vegetarisch ernähre, was er verneinte. Er liebe Fleisch, da er auf einer Farm aufgewachsen sei. Fleisch sei sein Blut, schließlich sei er ja auch ein Vampir.
Daraufhin kam er auf seine Rolle als „Emmett“ in der Twilight-Saga zu sprechen.
Er erzählte, dass er sich bereits als Kind gern als Vampir verkleidet und einen Umhang übergezogen habe. Er habe sich auch seine Zähne mit Ketchup, oder auch mit dem Nagellack seiner Mutter, welcher übrigens unangenehm geschmeckt haben soll, rot gefärbt.

Mit der Zusage, Emmett in Twilight zu spielen, wurde ein Traum für ihn wahr. Am ersten Drehtag wurde er in der Maske blass geschminkt und er bekam seine goldenen Kontaktlinsen eingesetzt. Als er zum Set gerufen wurde, erkundigte er sich bei den Make-Up-Artists, wo denn seine Eckzähne blieben. Daraufhin erklärte man dem dann doch enttäuschten Kellan, dass Stephenies Vampire keine Eckzähne hätten.

Übrigens sei nur am Rande erwähnt, dass er während der gesamten Zeit immer wieder mit seinem Ring, den er am rechten Ringfinger trug, gespielt hat. Er war sehr adrett mit einem kariertem Hemd, einer silberfarbenen Krawatte und einer schwarzen Weste gekleidet.

Im weiteren Verlauf kamen wir auf die Stunts in Eclipse – Bis(s) zum Abendrot zu sprechen und er sagte stolz, dass er 90% seiner Stunts selbst durchführe. Es mache ihm nichts aus, verletzt zu werden und es sei schöner für die Fans, sein Gesicht zu sehen, anstatt das seines Stuntdoubles. Die gefährliche Klippen-Szene, in der Emmett in Eclipse – Bis(s) zum Abendrot von einer Klippe zur gegenüberliegenden springt, finde er besonders reizvoll. Er erklärte uns, dass er mit Seilen gesichert gewesen sei und große Höhen aufregend finde. Ebenso mochte er die Kampfszenen in den vorangegangenen Filmen, auch wenn sie dort keine so große Rolle spielen würden. Eclipse sei da anders, da es Emmetts Fähigkeit sei, zu kämpfen. Außerdem habe sein Charakter diesmal mehr als einen Satz zu sagen, was ihn sehr freue, da ihm Emmett sehr ans Herz gewachsen sei.

Aufgrund der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Regisseuren habe er viel gelernt. So erzählte er auch, dass Catherine Hardwicke und Chris Weitz herzlich und David Slade sehr lustig seien. Außerdem hoffe Kellan grinsend, dass Bill Condon aus Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht kein Musical mache, obwohl er gut tanzen könne.

Entgegen einiger Meinungen erwartete uns ein sehr charmanter junger Mann, der uns geduldig jede Frage beantwortete. Durch seine lockere Art nahm er uns schnell die Nervosität und man hatte das Gefühl, mit jemanden zu sprechen, der einem nicht fremd war. Er zeigte sich sehr offen und suchte immer wieder den Augenkontakt zu seinen Interviewpartnern.

Wir bedanken uns bei Kellan Lutz für das interessante Gespräch sowie beim Concorde Filmverleih und bei der Just Publicity GmbH, die uns dies ermöglicht haben.

Außerdem vielen Dank an Mona von Forks-Bloodbank.de, Caroline von Twilight-Fieber.com und Miriam von Bis(s)-Xperts.com für die angenehme Runde.

Kathy und Sannie

Kellan Lutz promoted Eclipse in Berlin Kellan Lutz promoted Eclipse in Berlin

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