RingCon 2009

Videos von der Pressekonferenz
+ Kyle Schmid
+ Edi Gathegi und Christian Serratos
+ Craig Parker und Mark Ferguson
Panels
+++ Bilder von der Ring*Con 2009 +++
+ Interview mit der Audience Award Gewinnerin
+ Weitere RingCon Berichte von uns
Ring*Con Bericht 2009
Die Ring*Con öffnet seit 2002 allen Fantasy-Begeisterten die Tore und lädt sie für 3 Tage im Jahr in eine andere Welt voller Zauber und Mystik ein.
Ursprung war, ist und wird immer sein: J. R. R. Tolkiens Meisterwerk “Der Herr der Ringe”.
In den vergangenen Jahren kamen weitere Fantasy-Bereiche mit “Harry Potter”, “Fluch der Karibik” sowie den beiden diesjährigen Neulingen “Twilight” und “Blood Ties” hinzu.
In diesem Jahr fand die Ring*Con wieder einmal im Bonner Maritim Hotel statt. Und wie jedes Jahr tummelten sich Fans von nah und fern in den unzähligen Bereichen der Con. Ob es Händlerräume mit Ständen, Vorträge, Workshops oder die vielen Panels, Autogrammstunden und Fotosessions mit den Schauspielern waren, alles wurde begeistert mitgenommen.
Showeinlagen boten in diesem Jahr der Vampirball, die Weltpremiere des Films “Born of Hope” sowie der Talentwettbewerb und die 80er und 90er Jahre-Party in der Lounge des Maritims am Samstag Abend.
Ein Ritual der Con ist seit langem die Opening-Ceremony, durchgeführt von Marc B. Lee, welcher während der gesamten Con mit Charme und Witz durch das Programm auf der Bühne führte.
Während dieser Zeremonie wurde den “Neulingen” erklärt, was sie in den 3 Tagen alles erleben können und für die “Alteingesessenen” gab es ein herzliches “Welcome back”. Bei einer solchen Großveranstaltung gab es natürlich auch Verhaltensregeln, welche von Marc mit witziger Untermalung durch die Technik vorgetragen wurden. Auch wurde bekannt gegeben, wie viele Länder in diesem Jahr bei der Con vertreten waren und die jeweiligen “Landsmänner” meldeten sich mit Jubelrufen mal mehr und mal weniger. Diese “Übung” lockerte schon einmal die Stimmbänder und bewies einmal mehr, wie international die Ring*Con ist.
Sodann wurden die diesjährigen Intellektuellen und Stargäste auf die Bühne gebeten: für “Twilight” kamen Christian Serratos, Edi Gathegi und Daniel Cudmore. Die Serie “Blood Ties” wurde von Kyle Schmid vertreten. Angelica Mandy und Matthew Lewis, beide “Harry Potter”-Darsteller kamen erst am Samstag an, so dass sie leider nicht bei der Opening dabei sein konnten. Die “Herr Der Ringe”-Saga wurde repräsentiert durch Lori Dungey, Bruce Hopkins, Jarl Benzon sowie dem Urgestein der Ring*Con Craig Parker und Mark Ferguson.
Ein weiteres Highlight der diesjährigen Con waren auch die Synchronsprecher Annina Braunmiller (Bella Swan), Max Felder (Jacob Black) und Johannes Raspe (Edward Cullen).
Jetzt fragt Ihr Euch sicher, Panels? Was sind Panels?
Ganz einfach ausgedrückt: die Stars werden mit Fragen aus dem Publikum in Schach gehalten und das meistens eine Stunde lang.
Das Ende des Panels wurde in diesem Jahr immer, zum Spaß des Publikums, durch einen kleinen “aggressiven” Nebelwerfer eingeläutet, welcher dafür sorgte, dass sich nicht nur die Schauspieler, sondern auch einige aus dem Publikum vor Schreck aus den Sitzen erhoben.
Bei den Twilight-Panels ging es immer rund. Egal, ob Daniel Cudmore vor lauter begeisterter Fragen kaum Luft holen konnte – Mitschrift des Panels findet Ihr **HIER** – oder Christian Serratos die Bühne mit einem Spice Girls-Revival rockte, bei dem sie tatkräftige Unterstützung zweier Fans aus dem Publikum bekam und Marc B. Lee kurzerhand die Girlgroup “The Twilight Saga Singers” gründete. Es wurde gelacht, was das Zeug hielt.
Auch Edi Gathegi ließ in seinen Panels seiner lustigen Ader freien Lauf und verlieh beispielsweise der Autohupe von Christian seine Stimme und brachte somit Christian tatsächlich vor lauter Lachen zum schnarchen.
Kyle Schmid ist spätestens seit dieser Con in vielerlei Munde. Der “Blood Ties”-Schauspieler war zum ersten mal bei der Ring*Con und bestach mit seinem Charme, seiner Nettig- und Bodenständigkeit, so dass sich viele schon nach dem ersten Panel vom ihm wünschten, ihn auf der nächsten Con wiederzusehen. Während seiner Panels wurden viele Fragen zu seiner Figur des Henry Fitzroy gestellt. Eine witzige Showeinlage brachte Kyle, als er versuchte, via Leinwand (er war dort von hinten zu sehen) einen Fussel von seinem Shirt am Rücken zu entfernen. Und auch er sprang leicht zur Seite, als die Nebelwerfer-Attacke auch das Ende seines Panels einläutete.
An dieser Stelle ein Lob an die Technik, die immer im richtigen Moment die Schalter umlegten und damit die ausgelassene, lustige Stimmung unterstützten.
Die “Harry Potter”-Schauspieler wurden auch sehr gefeiert. Dank auch an die Harry Potter-Xperts, die sich spontan zu Angelica Mandy, die für den kurzfristig abgesagten Tom Felton eingesprungen war, auf die Bühne gesellten und mit ihr eine kleine Fragen-und-Antworten-Runde durchführten. Und Matthew Lewis ist gar nicht so ungeschickt, wie seine Figur Neville Longbottom. Immerhin legte er einen nahezu perfekten Walzer aufs Parkett.
Was das Lachen anging, gab es jedoch noch eine Gruppe, bei der man mit Bauchmuskelschmerzen aus dem Saal wankte: die Improvisationspanels von Craig Parker, Mark Ferguson und Lori Dungey, dem nicht mehr wegzudenkenden Teil der Ring*Con. Zusammen mit ihren “Helfern” – andere Stargäste der Con, wie Kyle Schmid, Jarl Benzon, Max Felder, Bruce Hopkins oder auch Annina Braunmiller – veranstalteten sie Stand-Up-Comedy vom Feinsten, sei es bei “Gollums Ausflug in den Strip-Club” oder beim “Dance of tree seduction”. Nebenbei wurde der von Bruce Hopkins dazu getragene goldene String bereits bei Ebay für einen guten Zweck versteigert (wir berichteten HIER).
Die Intellektuellen waren dieses Jahr wieder mit im Programm und sorgten keineswegs für ermüdende Stimmung. Im Gegenteil! Mit witzigen Wortspielen und fesselnden Themen wurden die Zuhörer auf gedankliche Reisen geführt, bei denen so manch einer “Aha”-Effekte erleben konnte. Unter den Vortragenden waren Friedhelm Schneidewind, der sich mit der Welt voller Vampire & Untoter beschäftigte mit Vorträgen, wie “Vampire: Moral, Macht & Mundraub” oder “Unsterblichkeit & Untote in der Fantasy”. Anja Stürzer beschäftigte sich dieses Jahr mit den Themen “Popularität, Rivalität & Parallelen: Harry Potter vs. Twilight” oder “Und die Moral von der Geschicht’…Sexualität & Spiritualität bei Harry Potter und den Biss-Romanen”. Hier nutzten die Zuhörer jeden freien Platz, um beim Vortrag dabei sein zu können, ob auf dem Fußboden sitzend oder an der Wand stehend, jeder Winkel im Saal wurde genutzt.
Robert Vogel war in diesem Jahr auch wieder mit von der Partie. Dieses Mal drehten sich seine Vorträge um “Fantasy-Filme: Ein Überblick” und “Klassische Vampirfilme: Die Universal- und Hammer-Jahre”.
Und um es noch interessanter zu gestalten, gab es Streitgespräche zwischen den Vortragenden sowie Buchvorstellungen.
All diejenigen, die gerne aktiver werden wollten, konnten sich in den diversen Workshops austoben. Ob bei Lori Dungeys Improvisations-Workshop oder bei Tengwar für Anfänger oder auch beim Zaubertränke brauen. Es war für jeden etwas dabei.
Unsere Projektleitung war diesmal auch mit einem Workshop auf der Ring*Con präsent, und zwar Vampirschminken. Die Resonanz der Verwandelten war sehr positiv, so dass wir versuchen, beim nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Und neben all diesem Trubel gab es auch noch weitere Events während der Con.
Der erste Abend der Ring*Con wurde mit dem Vampirball celebriert. Im Saal herrschte dunkle, mystische Stimmung und der eingesetzte Bodennebel tat sein Übriges. Viele Besucher hatten sich kleidertechnisch dem Motto angepasst. Neben “blutigen” Cocktails und roten Schnäppschen aus Reagenzgläsern gab es außerdem vampirische Gummibärchen, wie Fledermäuse und Würmer. Als Showeinlage legte eine deutsche Musicalgruppe einen “Tanz der Vampire” auf Parkett. Danach kam der gesangliche Höhepunkt des Balls mit Bobby Long.
Am 2. Tag der Con gab es einen sehr lustigen Talentwettbewerb. Moderator Nessie führte durch den Wettbewerb mit vielen witzigen Einlagen. Die Jury bestand aus 6 Juroren: Lori Dungey, Craig Parker, Mark Ferguson, Jarl Benzon, Annina Braunmiller und Johannes Raspe. Diese Konstellation allein sorgte für nicht endende Lacher. Es gab eine Vielzahl von Teilnehmern unter anderem Kostüme einer Elbin, eines Lord Voldemorts nebst Bellatrix Lestrange und ein paar kleiner und großer Alices, Rosalies und Bellas sowie einem Emmett, der immer, wenn er seine Jacke öffnete, die Engel zum Singen brachte á la Halleluja und das Publikum vor Lachen fast von den Stühlen rutschte.
Es gab weitere Darbietungen, vom Hip Hop-Tanz über singende Elben, Vampire und Hogwarts-Schüler bis hin zum grandiosen Auftritt der 3 Vampir-Ladies aus “Van Helsing”.
Wie es bei so einem Wettbewerb backstage zugeht und es sich auf der Bühne anfühlt, wird Euch **HIER** unser Teammitglied Angie berichten, die beim Wettbewerb selbst mitgemacht und gewonnen hat.
Als kleine Sondereinlage gab es ein Michael Jackson-Tribute, was beim Publikum sehr gut ankam und bejubelt wurde.
Für alle Verkleideten, die nicht am Talentwettbewerb teilgenommen haben, gab es die Möglichkeit, den Audience-Award zu ergattern. Kurz zur Erklärung: Bei diesem Award meldet man sich an und bekommt eine Nummer, befestigt diese sichtbar an sich selbst und läuft über die Con, damit alle Besucher diese Nummer sehen und bei Gefallen des Kostüms ihre Stimme dafür abgeben können. Das Kostüm mit den meisten Stimmen gewinnt diesen Award.
In diesem Jahr hat ein grandioses Rosalie-Baseball-Outfit das Rennen gemacht. Und wie es der Zufall will, ist diese Audience-Award-Gewinnerin unsere Userin Darkbeautyrose. Lest **HIER**, wie ihr die Con gefallen und wie sie ihr geniales Outfit kreiert hat.
Der zweite Ring*Con-Tag endete mit einer 80er & 90er Jahre Party im Foyer des Maritim Hotels. Die Stimmung war ausgelassen, egal wo man sich befand – ob auf der Tanzfläche oder an der Bar. Auch Moderator Marc B. Lee mischte sich unter die tanzende Menge. In der Bar wurden Ring*Con-Cocktails ausgeschenkt. Und so ging die Party bis in die frühen Morgenstunden.
Das traurige Gegenstück zur Opening Ceremony ist die Closing Ceremony. Eingeleitet durch Dankesworte an das Team, die Gäste und die Besucher läutete Moderator Marc B. Lee das Ende eines 3-tätigen unglaublich lustigen und fantastischen Aufenthalts in der Ring*Con-Welt ein und zeigte noch einmal die 2 besten Fanvideos, die beim Talentwettbewerb den 1. und 2. Platz belegten. Nach erneut schallendem Gelächter bat Marc noch einmal alle noch anwesenden Stargäste auf die Bühne, die mit Standing Ovations und nicht mehr enden wollendem Jubel honoriert und gefeiert wurden.
Zum Schluss gab es noch eine Tombola sowie die Daten für die Ring*Con 2010 (15.10. – 17.10.2010).
Das Team sagt DANKE und freut sich, bei der nächsten Con wieder dabei zu sein. Auch wenn die Zeit noch lang bis dahin erscheint, so denkt dran: nach der Con ist vor der Con!
Wir hoffen, im nächsten Jahr mehr von Euch im Bonner Maritim über den Weg zu laufen.






